Lager in Marzahn

Lager in Marzahn - Wir Transportieren und Lagern Waren für alle. Entstehung und Geschichte des Ortsteils mit Zeittafel, Sehenswürdigkeiten wie das Angerdorf

Lager in Marzahn - SpringpfuhlDas Selfstorage Lager in Marzahn für Einlagerungen in Lagerräumen unterschiedlicher Größen und den kleinen Preisen. Wir Transportieren und Lagern Möbel, Waren oder alte Klamotten für alle, sowohl für private Personen, als auch für Firmen ein. Doch unser Lager7.co präsentiert sich in diesem Artikel nicht sich selbst, sondern unseren Gewerbestandort im Osten von Berlin. Es geht hier um die Entstehung und um die Geschichte des Ortsteils Marzahn im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf, wir wollen die sehenswerten Seiten hervorheben, aber die weniger sehenswerten Seiten nicht verstecken. Vor allem anderen, sind uns die Menschen, die hier leben oder hier arbeiten wichtig, die alle auf ihre Art, so wie auch wir, ihren Beitrag zur Verbesserung ihres Lebensraums leisten.

Wir hatten gute Gründe, das Lager in Marzahn für unsere Firmen Zentrale auszusuchen, denn entgegen der allgemeinen Vorurteile, sind wir der Meinung, dass der Ortsteil viel zu bieten hat, dass sich zu sehen lohnt, Marzahn ist definitiv besser als sein Ruf. Wer eine Pro und Contra Liste erstellt, stellt fest, dass die Pluspunkte bei weitem überwiegen, auch für Gewerbetreibende. Zum Glück denken nicht nur wir so, viele andere Firmen haben sich inzwischen hier niedergelassen, der Bezirk verändert sich zum Guten und wir freuen uns, als eines der ersten Unternehmen, daran geglaubt zu haben. Wir als Firma, genauso wie all die Menschen, die ihre Arbeitskraft unserem Lager in Marzahn zur Verfügung stellen, gehören zum Bezirk, auch diejenigen von uns, die nicht hier leben.

Wir wünschen Ihnen gute Unterhaltung, beim Lesen über die Fakten zum Ortsteil, die Menschen hier und über die Geschichte von Marzahn, vielleicht bekommen Sie danach Lust, auch mal hierher, nach Marzahn zu kommen. Vielleicht haben Sie jetzt keine Zeit dazu, weil Sie dringend ein Lagerplatz zum Zwischenlagern Ihrer Möbel brauchen, dann schauen Sie, wenn Sie möchten einfach später nochmal rein. Über das Menu kommen Sie schnell zu Infos über unsere Preise für Einlagerungen, über unsere aktuellen Angebote und natürlich über Infos dazu, wie und was Sie bei uns ins Lager in Marzahn oder in einen anderen Lager7.co Standort unterstellen können.

Die Fakten zu Marzahn:

Berlin-Marzahn ist ein 19,5 Quadratkilometer großer Ortsteil im Verwaltungsbezirk Marzahn-Hellersdorf, mit der Ortsteil Nummer 1001. Dazu gehörenden die Ortslagen Marzahn-Mitte, Marzahn-Süd, Marzahn-Nord. Die Namensherkunft von Marzahn ist wahrscheinlich im slawischen Wort für Sumpf ‚Marcana‘ oder in der polabischen Entsprechung ‚Morcane‘ verwurzelt. Da der Ortsteil im Gebiet der Wuhle liegt und diese oft weitläufig über die Ufer tritt, ist die Gegend oft währen längerer Perioden sumpfig, es ist anzunehmen, dass die Bedeutung des Namens etwas wie ‚im Sumpf siedeln‘, ‚Siedlung im Sumpfgebiet‘ oder ‚Sumpfsiedlung‘ sein muss.

Lager in Marzahn - Helene-Weigel-PlatzDie Postleitzahlen, die zu Marzahn gehören sind die 12671 und die 12679, in diesem Gebiet steht unter anderem das Eastgate Einkaufs und Erholungs Center. Auch die PLZ 12681 gehört dazu, hier befindet sich z. B. der Helene-Weigel-Platz und auch unser Lager in Marzahn an der Allee der Kosmonauten, Ecke Beilsteiner Straße. Außerdem die PLZ 12685, wo sich der alte Dorfkern vom Angerdorf Alt-Marzahn befindet, die Bockwindmühle und das Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf. Dazu gehört auch die PLZ 12687, mit dem Gebiet unter dem Borkheider Teich runter nach Süden bis zu der Mehrower Allee. Und zu guter Letzt die PLZ 12689, dies ist die Gegend um den Borkheider Teich, rauf in Richtung Kulturhochhaus im Norden.

Die Menschen in Marzahn:

Obwohl in unserem Lager in Marzahn Menschen mit unterschiedlichster Herkunft ihre Sachen zum Beispiel bei einem Umzug lagern, so leben doch anteilig betrachtet weniger ausländische Mitbürger oder solche mit Migrationshintergrund in Marzahn, im Vergleich zu den ehemals westlichen Bezirken in Berlin.

Ein Grund dafür ist sicherlich die isolierte Lage innerhalb der ehemaligen DDR, vorwiegend aber liegt es am schlechten Bild, das sich festgesetzt hat in den Köpfen der Bürger. Noch immer gelten bestimmte Gegenden im ehemaligen Osten, als besonders Fremdenfeindlich, was viele davon abhält den Ortsteil zu erkunden, geschweige denn nach Marzahn um zu ziehen. Doch die Fakten sprechen für sich, Marzahn gehört tatsächlich zu eines der sichersten Bezirke in Berlin, die Kriminalitätsrate ist nur im Bezirk Treptow-Köpenick niedriger als bei uns. Dies hat in der jüngeren Vergangenheit mehr Menschen davon überzeugt, den Zuzug nach Marzahn zu wagen, dazu gehören vor allem junge Familien mit Nachwuchs, junge Menschen allgemein, aber auch die Zahl der Einwanderer im Bezirk steigt stetig an. Überzeugende Argumente für Marzahn sind sicherlich vor allem die Grünflächen, die niedrige Kriminalitätsrate und nicht zu vergessen, die vergleichsweise billigen Wohnungsmieten.

Die Marzahner Geschichte:

Lager in Marzahn - FeldsteinkircheEs begann mit einem Dorf Marzahn in der Zeit der Ostkolonisation Deutschlands im Mittelalter zu Anfang des 13. Jahrhunderts, für jene Zeit waren Angerdörfer typisch. Der Anger war Mittelpunkt des Dorfes, ein gemeinschaftlich genutzter Platz, an dem es ein Pfuhl oder Dorfteich gab und auf dem eine Kirche gebaut wurde. Die Häuser der Dorfbewohner wurden spindelförmig um den Anger herum, links und rechts der Handelsstraße gebaut. Die Stallungen der Nutztiere und Pferde wurden an den äußeren Enden des Dorfes platziert, denn so mussten die Tiere nicht durch das Dorf zu den Weiden und gleichzeitig wurde der intensive Geruch der Ställe vom Dorfkern ferngehalten und damit auch die Fliegen.

ZEITTAFEL

1230    Gründung vom Dorf Marzahn (Zeitangabe ca.)

1260    Die Dorfkirche wird aus Steinen fertig gestellt (Zeitangabe ca.)

1300    1. Erwähnung in einer Urkunde, als Mortzane, auf der Markgraf Albrecht III., den Friedland Kloster Nonnen die Bestätigung über den Besitz von Land in Marzahn bescheinigt.

1375    Eintrag von Marzahn in Karl IV. Landbuch mit 52 Hufen, die gehören dem Ritter von Johann von Wulkow, bis auf die, dem Kloster Friedland zugehörigen 3 Hufen, plus 1 Kirchhufe und 4 Pfarrhufen.

15. Jh. Anfang des Jahrhunderts bis Ende des 16. Jahrhunderts gehört Marzahn der Familie von Lindenberg

1539    Die Reformation erreicht Mark Brandenburg, dabei wird Marzahn Tochterkirche von Biesdorf

1590    Der Besitz des Dorfes wird geteilt

1600    Marzahn wird bis 1945 Tochterkirche von Friedrichsfelde

1609    Albrecht von Pfuel kauft Marzahn

1652    Der Dreißigjährige Krieg verlässt Marzahn ohne Bauern, mit nur 5 Köthener

1657    Das Dorf geht zum Teil über in den Besitz des Großen Kurfürsten

1681    Marzahn geht komplett über in den Besitz des Großen Kurfürsten und wird dem Amt Köpenick unterstellt.

1764    Das Amtsvorwerk Marzahn wird unter 19, aus der Kurpfalz stammenden Familien aufgeteilt, die sich ansiedeln, hier um den Anger an der Straße nach Frankfurt/Oder und nach Altlandsberg, wo sie die teilweise exotischen, mitgebrachten Feldfrüchte anpflanzen.

1872    Marzahn gehört nun zum Landkreis Niederbarnim, nicht mehr dem Kurfürsten Brandenburgs, bzw. dem König Preußens. Ist nun dem Amtsbezirk Hohenschönhausen unterstellt.

1874    In Marzahn wird zum ersten Mal ein Gemeindevertreter gewählt.

1875    Rieselfelder werden nun in Marzahn angelegt.

1898    bis 1899 wird ein Bahnhof mit Anschluss an die Wriezener Bahn fertig gestellt.

1900    Um Marzahn entstehen Kleinsiedlungsbereiche.

1904    Marzahn hat nun einen Anschluss ans Wasser- und Gasnetz.

1912    Der Ort bekommt eine neue Schule.

1914    Der Bahnhof bekommt ein Überholgleis.

1920    Marzahn wird im Zuge der Bildung Groß-Berlins zum Ortsteil vom Stadtbezirk Lichtenberg.

1920    Der Ort wird an das Stromnetz angeschlossen.

1930    Die neuen Wege im Ort haben nur Nummern, nun werden die Straßen nach Vorfahren, nach Orten aus der alten Heimat und den mitgebrachten Obst- Gemüsesorten benannt.

1936    Adolf Hitler errichtet das Lager in Marzahn, ein Zwangslager zur Isolierung von Roma und Sinti. Die Einrichtung solcher Lager wurde auf hoher Ebene, unter Beteiligung mehrerer Behörden beschlossen, speziell um bis zu den Olympischen Spielen das Stadtbild und die Umgebung von den ‚Zigeunern‘ zu reinigen. Doch dabei blieb es nicht, der ‚Zigeunerrastplatz Marzahn‘ wuchs zum größten Zwangslager für Sinti und Roma im ‚Dritten Reich‘ an.

1936    Am 16. Juli werden nach einer groß angelegten Razia zur „Vermeidung akuter sittlicher Bedrohung der Bürger und besonders der Jugend“ 600 Personen, als ‚Zigeuner‘ identifiziert, verhaftet und im Lager in Marzahn weg gesperrt, wovon 400 bleiben müssen.

1938    Die Roma gelten nun nach einer Klassifizierung, offiziell als asozial und Arbeitsscheu, vorwiegend Männer werden nach Sachsenhausen ins Konzentrationslager deportiert, was sehr wenige überlebt haben.

1939    Roma und Sinti werden zur Zwangsarbeit eingesetzt, meist für Arbeiten an Berliner Straßen und in Außenlagern der Konzentrationslager.

1940    Bis 1942 baute das Werk Hasse & Wrede in Marzahn einen Neubau. Damit die Produktion für den Krieg gesichert war, wurden auf dem Werksgelände extra für die Zwangsarbeiter zwei Lager gebaut.

1943    Am 30. März sterben in Marzahn fünf Menschen nach einem schweren Luftangriff, zahlreiche Gebäude werden zerstört.

1945    Am 21. April betreten sowjetische Truppen Marzahn bei der Einnahme von .

1945    Marzahn kommt bei der Einteilung der vier Berliner Sektoren zum Sowjetischen Sektor.

1953    Die erste LPG in Berlin wird in Marzahn gegründet und erhält den Namen Neue Ordnung gegründet.

1970    Marzahn ab dem Ende der Dekade massiv bebaut, die meisten Straßen behalten aber ihren Namen.

1971    Um den Mangel an Wohnungen zu verringern, wird die Neubebauung von Marzahn zur Großwohnsiedlung festgelegt.

1976    Bis 1979 werden bei Arbeiten zur Erschließung des Projektgebiets zum Bau der Großsiedlung Marzahn, im Südosten des Marzahner Dorfkerns, von Archäologen einige germanische und slawische Reste von Siedlungen ausgegraben.

1977    Der Dorfkern von Alt-Marzahn wird unter Denkmalschutz gestellt.

1977    Die Neutrassierung der Marzahner Straßen beginnt, von unten nach oben werden abschnittsweise die Plattenbauten mit vorwiegend 11 Geschossen bis Ende der 80er Jahre fertig gestellt. Die ersten Gebäude werden um den Springpfuhl gebaut, eine ‚Platte‘ zu montieren, benötigte nur etwa 110 Tage.

1979    Marzahn wird Stadtbezirk, ist nun zusammengesetzt aus den Ortsteilen Biesdorf, Hellersdorf, Kaulsdorf, Mahlsdorf und Marzahn.

1982    Am 31. März wird die Rekonstruktion des Denkmalgeschützten Angerdorfs Marzahn beschlossen, die Arbeiten dauern bis 1991 an.

1986    Bildung des Bezirks Hellersdorf, bestehend aus den Ortsteilen Mahlsdorf, Kaulsdorf und Hellersdorf.

1987    Am 9. Mai wird die Berliner Gartenschau am Kienberg, im Zuge der Feierlichkeiten zum 750. Geburtstag Berlins eröffnet. Bis heute wird der Erholungspark Marzahn mit den Gärten der Welt gern und zahlreich besucht.

1990    Am 30. Juni wird das Freizeitforum fertiggestellt und damit das Projekt Marzahner Promenade.

1999    Das Bezirksmuseum wird in der alten Marzahner Schule eröffnet

1999 Das Quartiersmanagement Marzahn Nord-West wird vom Senat eingerichtet und erhält eine besondere Förderung, denn es gehört zu den 17 Berliner ‚Gebieten mit besonderem Entwicklungsbedarf.

2000    Fertigstellung des Wohngebietes Landsberger Tor zwischen Landsberger Allee und Eisenacher Straße. Wo früher die LPG war, wurde hier das erste geschlossene neue Marzahner Wohnviertel seit der Wiedervereinigung gebaut.

2001    Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf wird im Zuge der Verwaltungsreform durch Fusion gebildet.

2003    Bis Mitte 2005 wird das Rückbauprojekt Ahrensfelder Terrassen fertiggestellt, die Platten mit elf Geschossen wurden umgebaut zu unterschiedlich hohen Terrassenhäusern mit höchstens 6 Geschossen.

2005    Das Einkaufszentrum Eastgate an der Marzahner Promenade wird fertiggestellt.

Marzahner Sehenswürdigkeiten:

Das Angerdorf Alt-Marzahn, im Text oft und gern erwähnt, mit all seinen Gebäuden, speziell
die Backsteinkirche, im Jahr 1869 auf dem Anger erbaut, an der Stelle wo die Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert stand.
Das Bezirksmuseum im ehemaligen Dorfschulhaus mit einer Heimatausstellung.
Die Marzahner Bockwindmühle, im Jahr 1994 neu gebaut nach dem Vorbild der im Jahr 1815 ersten Mühle von vielen am Ende der Allee der Kosmonauten, fast das andere Ende der Straße, an der sich unser Lager in Marzahn befindet.

Lager in Marzahn - Gärten der Welt - BaliDer Erholungspark Marzahn auf den Kienberg mit den Gärten der Welt, einer Dauer-Ausstellung. Es gibt einen chinesischen Garten des wiedergewonnenen Mondes, einen japanischen, den balinesischen Indoor Garten, weiter hin gibt es den orientalischen, koreanischen, italienischen und christlichen Garten mit dem Wandelgang. Weiterhin gibt es einem Labyrinth aus Pflastersteinen und einen Hecken Irrgarten. Es gibt zahlreiche Springbrunnen, kleine Gebäude, Brücken, Märchenfiguren und natürlich wechselnde Blumenbeete.

Der Wellenpark im Wuhletal, auf der einen Seite an den Erholungspark Marzahn, auf der anderen Seite an Hellersdorf angrenzend. Der Landschaftspark hat einen Wiesenpark und einen 15 Kilometer langen Wanderweg mit einem 4 Kilometer langen Teil, der als Naturlehrpfad gestaltet wurde.

Die Ahrensfelder Terrassen, die bereits im Text erwähnt wurden, ein Rückbau oder Stadtumbau Projekt, das die Anerkennung von Architekten, Bauspezialisten und Städteplaner aus der ganzen Welt erntete.

Das Eastgate, ein Einkaufs- und Erlebniszentrum, hier kann natürlich fast alles eingekauft und gegessen werden, was das Herz begehrt, außerdem gibt es viele Angebote zur Freizeitgestaltung. Außerdem finden im Eastgate regelmäßig Mode, Sport und Kultur Event statt.

Lager in Marzahn - Altes RathausDas unter Denkmalschutz stehende Alte Rathaus von Marzahn auf dem Helene-Weigel-Platz, dazu der Brunnen der Generationen mit den Bronzefiguren Sportler, Motorrad, Familie und Denker weitläufig auf dem Treppenbrunnen von Rolf Biebl installiert.

Kurios ist der Fakt, dass Cindy aus Marzahn (Ilka Bessin) in Wirklichkeit aus Luckenwalde in Brandenburg kommt und im Bezirk Wilmersdorf von Berlin wohnt.