Möbelspedition

Möbelspedition - Umzüge und Transporte Landesweit und ins Ausland, Zwischenlagerung im Container, im beladenen Anhänger oder im Möbellager bis zur Lieferung

Möbelspedition - Auf dem Bild ein roter LkwDie Möbelspedition bietet einen Rundum Service für Umzüge und Transporte, es geht erstmal damit los, dass von einem Kunden der Transport von Möbeln gewünscht wird, von der Spedition wird ein Mitarbeiter zum Kunden geschickt, um sich ein Bild davon zu machen, was sich der Kunde wünscht, wie viele Möbel und Umzugskisten insgesamt transportiert werden sollen, also auch die Einschätzung der Kubikmeter Anzahl.

Fünf Kubikmeter entsprechen der Volumeneinheit eines Lademeters bei Möbelspeditionen. Ein Lademeter wird mit einer Stunde Arbeitszeit berechnet, bei normal kurzem Weg zum Beladen und Entladen. Diese Rechnung ist dazu da, damit im Voraus berechnet und geplant werden kann, wie viel Mitarbeiter, Verpackungsmaterialien, falls erwünscht auch das Verpacken und Auspacken und nicht zu vergessen wie viele LKWs notwendig sein werden für den Auftrag. In einem LKW mit einem Ladevolumen von 7,5 Tonnen passen 35 Kubikmeter Ladung. Rechnen wir 35 m³ um auf Lademeter um, erhalten wir 7 LDM.

Eine Möbelspedition rechnet das Ladevolumen von geschlossenen Lade Kapazitäten in LKWs und Containern in LDM (Lademeter), früher auch Möbelwagenmeter genannt. Zur Umrechnung benötigt man die Länge des Ladebehälters, also des Containers oder des Anhängers, die Breite entspricht der tatsächlichen vollen Breite der Ladefläche, meist sind dies 2,40 Meter.

Die Möbelspeditionen verwenden die Formel wie folgt, Lademeter bzw. LDM = Länge x Breite des Frachtguts in Meter geteilt durch 2,4. Falls übereinander gestellt wird, also meist gleich große Kisten oder Paletten kommt noch der Stapelfaktor dazu, der je nachdem wie viel übereinander gestellt wird zählt, wenn 3 Kisten übereinander stehen, ist es 3. Dann heißt es LDM = l x b / 2,4 x 3 (Stapelfaktor). Habe ich zu dem Stapel à drei Kisten noch genau solche anderen 4 Stapel, nennt man diese Packstücke, die dazu multipliziert werden. Dann würde die Rechnung lauten, LDM = l x b / 2,4 x 3 x 4

Möbelspedition - ein Regal zur DemontageOft wünscht sich der Kunde zusätzliche Leistungen, zum Beispiel dass die Möbelspedition auch die Demontage sowie die Montage der Möbel am Zielort übernimmt. Dafür sind andere Mitarbeiter nötig, als zum Beladen und Entladen, sie brauchen spezielle Fähigkeiten, die gezielt eingesetzt werden, je nachdem welche Dienstleistungen vom Auftraggeber gebucht wurden. Häufig ist ein mehr oder weniger umfangreiches technisches Wissen der Speditionsmitarbeiter notwendig, da es immer häufiger vorkommt in unserer technisierten Welt, dass Möbel mit Peripherie Geräten und entsprechenden Anschlüssen je nach Zweck ausgestattet wurden.

Die Möbelspedition ermittelt auch die Transportstrecke anhand der Kilometeranzahl von der Beladestelle zu der Entladestelle, wobei die Fracht genau dokumentiert werden muss, indem eine Umzugsliste erstellt wird. Diese Liste werden zur Kalkulation des Preises oder zum Kostenvoranschlag verwendet, damit der Kunde weiß, wes auf ihn zukommt oder falls der Kunde erst noch Preise vergleichen möchte.

Möbelspedition - ein rotes SofaDen Kostenvoranschlag macht die Möbelspedition kostenlos und unverbindlich, das gehört zum Service und sollte weder bei Abschluss eines Vertrages, noch bei Ablehnung des Angebotes berechnet werden. Genauso verhält es sich mit der Besichtigung von den Haushalten oder den zu transportierenden Gütern. Firmen die für diese Dienste Geld verlangen sind nicht ganz zu trauen, denn in der Branche gilt sowas als unseriös, es gibt aber immer schwarze Schafe, denen ihr Ruf bis zum gewissen Grad egal ist.

Möbelspeditionen übernehmen den Transport für alle Arten von Möbel, wie Haushaltsmöbel, Büromöbel oder antikes Mobiliar, egal ob die Auftraggeber aus privaten Haushalten kommen, oder ob es Firmen sind, Ämter, Organisationen, Vereine oder auch Schulen oder andere Lehranstalten sind. Selbst Krankenhäuser und Gefängnisse ziehen mal um und brauchen dann eine zuverlässige Spedition.

Der Transport der Möbel erfolgt meist Landesweit, aber oft auch ins Ausland, was zusätzlichen Aufwand für die Möbelspeditionen bedeutet, denn sie müssen internationale Zollbestimmungen, Einfuhr- und andere Verwaltungsbestimmungen beachten und der Norm entsprechend bereithalten.

Auch wichtig für die Möbelspeditionen ist, dass beim Benutzen einer Fähre, ein bestimmtes Gewicht der LKWs nicht überschritten werden darf, denn hier werden dann gegebenenfalls hohe Geldstrafen fällig, die dem Kunden nicht angelastet werden können, da die transportierende Firma hätte wissen müssen, welche internationale Bestimmungen gelten.

Es ist Aufgabe der Spedition und sind sogar in der Pflicht dem Kunden alles Wichtige das zu beachten ist, rechtzeitig vorher mit zu teilen. Es gibt verschiedene Verbände in der Branche der Möbelspedition, die Auskunft erteilen und Infos raus geben. Bei den Zoll Behörden der Länder kann natürlich auch jederzeit nachgefragt werden, es geht natürlich auch schnell und einfach, sich über die jeweiligen Internet Seiten der Ämter zu informieren.

Manchmal ist eine Zwischenlagerung der Möbel von der Möbelspedition notwendig, weil die Umstände es anders nicht zulassen, denn nicht immer fällt der Zeitpunkt der Abholung der Möbel mit dem Datum des Transportes und der Lieferung genau zusammen. Dann wird eine Lagerung auf Zeit oder eine Zwischenlagerung im Container, des beladenen Anhängers oder des Frachtgutes in einer Lagerhalle von der beauftragten Möbelspedition organisiert, entweder besitzen sie selbst eine Lagerhalle oder sie arbeiten mit einem Lagerhaus oder Möbellager zusammen.

Die Möbelspedition muss Acht geben, dass der Zeitplan für die Anlieferung nicht durcheinander gerät, falls es ein Fremdlager ist umso wichtiger, üblicher Weise wird eine Ablaufplan erarbeitet, damit nichts schief geht. Der Kunde verlässt sich auf die zuverlässige Erbringung der vertraglich vereinbarten Leistungen, bei nicht Einhaltung wäre dann, der vereinbarte Preis nicht mehr bindend.

Die Möbelspedition muss sich unbedingt rechtzeitig darum kümmern. Beim Transport von Möbeln, ist normaler Weise nicht davon aus zu gehen, dass sich in der Fracht Gefahren Güter befinden, aber trotzdem muss die Spedition den Kunden darauf aufmerksam machen, dass Gefahrengut unbedingt mitgeteilt werden muss, dies ist Pflicht damit die Möbelspedition weiß um was es sich handelt und weiß welche Art von Gefahr davon ausgeht, nur so können entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Denn die LKWs müssen dann besonders gekennzeichnet werden, meist muss vorher eine Genehmigung durch Kontrollbehörden ein geholt werden.

Die erbrachte Leistung wird von der Möbelspedition nach Ende des Auftrags in Rechnung gestellt, manchmal wird auch im Vorfeld eine Anzahlung gemacht, von der Teilweise vorher fällig werdende Gebühren, zum Beispiel bei Ämtern oder Behörden für Genehmigungen und andere Papiere.

Um zu verhindern, dass die LKWs leer wieder zurückfahren, wird sobald der Auftrag feststeht eine Fracht für den Rückweg gesucht, denn sonst würde ein Minusgeschäft gemacht werden. Auch wenn die LKWs nicht ganz voll sind und noch Platz für eine kleine Ladung übrig ist, bemüht man sich um Aufträge für Beiladungen ins gleiche Zielort, so lohnt es sich erst für die Möbelspedition.

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